Pool selber bauen 2018

Aktualisiert: 24. Juni 2018

Der nächste Sommer kommt und sie möchten dann nicht mehr in einem überfüllten Schwimmbad einen Platz suchen? Wie wäre es dann mit einem Pool draußen im eigenen Garten? Doch welche Kosten kommen wohl auf sie zu, wenn sie eine große Schwimmhalle im Garten oder im Keller einbauen lassen? Ohne lange darüber nachzudenken, wissen sie, dass es sich hier um extreme Kosten handelt und genau aus diesem Grund möchten wir sie hier auf dieser Ratgeberseite über die Möglichkeit, einen Pool selber zu bauen, informieren. Die Vorteile, sie bestimmen nicht nur selber, wie groß und welche Form ihr Pool haben soll, sondern sie sparen noch sehr viel Geld durch ihren Selbstbau.

Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Sie können ihre eigenen Ideen planen, umsetzen und dann ihren Pool selber gestalten. Alternativ können sie zu einem Selbstbausatz greifen und ihre neue Gartenlandschaft neu erfinden. Bei Becken, die wirklich gebaut werden müssen, handelt es sich in der Regel um Betonpools, Poolanlangen oder um Poolbecken, die in der Erde versenkt werden.

  • Bei einem Planschbecken oder einem einfachen Aufstellpool sprechen wir nicht von Eigenbau, denn diese Pools werden einfach aufgestellt. Gemeint sind an dieser Stelle all die anderen Schwimmingpools, die richtig gebaut werden müssen und entweder teilversenkt oder vollständig im Boden verschwinden.

  • Finden sie heraus, welche Poolart zu ihnen und ihrem Garten passt. Entscheiden sie, ob sie einen Aufstellpool bauen möchten oder ob ihr Schwimmbad Stein auf Stein gemauert werden soll. Bauen sie alles selber oder greifen sie zu einem Bausatz?

Skizze Haus und Pool

Auf welche Gesetze müssen sie achten, wenn sie einen Pool selber bauen möchten?

Ja, auch, wenn es viele nicht wissen, sie sollten einiges über die Gesetzeslage wissen, bevor sie einen Außenpool errichten. Jedes Bundesland verfügt hier über andere Gesetze und der Eigenbau ist genehmigungspflichtig. Doch auch im laufenden Betrieb müssen sie sich immer wieder an einige Vorschriften halten.

  1. Ihr Außenpool muss so gesichert sein, dass kein Kind ohne Aufsicht in den Pool gelangen kann. Kleine Kinder können auch in dem Wasser ertrinken, in dem sie eigentlich noch stehen können. Ein Zaun, der erklimmt werden kann, reicht hier zur Sicherung nicht aus.
  2. Überdachungen von Schwimmbecken müssen so gesichert sein, dass sie im Sturm nicht ihr Grundstück verlassen und irgendwo Schaden anrichten können. Sprechen sie mit einem Versicherungsfachmann und sichern sie sich gegen Sturm- und Hagelschäden ab.
  3. Informieren sie sich über die Bauverordnung in ihrem Bundesland. Hier sind in der Regel Bauvorhaben bis 100 Kubikmeter frei von einer Bewilligung und danach müssen sie eine Baugenehmigung Beachten sie hierbei immer den Abstand zum Nachbargrundstück. Für einige Solaranlagen gibt es extra Verordnungen.

Die Auswahl zwischen den einzelnen Poolarten

Bevor sie nun ihr Bauvorhaben in die Tat umsetzen, müssen sie sich noch entscheiden, was für eine Poolart sie später im Garten stehen haben möchten. Möchten sie einen Swimmingpool, der für immer in ihrem Garten steht und in der Erde versenkt wird? Oder greifen sie doch lieber zu einem Aufstellpool, den sie nach den Sommermonaten im Keller verstauen können? Auch, wenn wir diese Becken an dieser Stelle erwähnen, so zählen sie natürlich nicht zu der Art der Schwimmbecken, wenn wir von Pool Bau sprechen. Bei der Gestaltung ihrer Poollandschaft geht es allerdings nicht nur um ihre Wünsche und ihre Vorstellungen, sondern auch noch um den vorhanden Platz und die Kosten, um ihren Gartenpool selber zu bauen.

Variante 1: Die Planschbecken oder auch Aufstellbecken, die leicht aufgestellt und für Klein und Groß eine Erfrischung zwischendurch bieten. Doch mit Poolbau hat dies nichts gemeinsam. Diese Gartenpools werden fertig gekauft und an der von ihnen gewählten Stelle aufgestellt. Mit Sicherheit nicht unbedingt die stabilste Form eines Außenpools, dafür aber schnell wieder abgebaut. Gerade für Mieter, die nicht über einen eigenen Garten verfügen, kann dies ein guter Kompromiss sein.

Variante 2: Der Stahlwandpool kann überall in ihrem Garten seinen Platz finden. Hier können sie zu einem fertigen Poolbausatz greifen, der mit allen Bestandteilen zusammen mit einer Bauanleitung geliefert wird. Der Vorteil dieser Sets, sie haben alles in einem Paket, was sie benötigen, um ihren Gartenpool selber bauen zu können. Zusätzlich erhalten sie oft noch die passende Filteranlage und eine Poolleiter kostenlos dazu. Doch wer zu einem fertigen Bausatz greift, dem sind natürlich in der freien Gestaltung einige Grenzen auferlegt. Sicher ist aber, dass sie auf diese Art und Weise einen großen Swimmingpool im Garten errichten können.

Variante 3: Das vorgefertigte Polychester Becken hat Vorteile, ist aber in der Anschaffung sehr teuer und das einzige, was sie hier im Selbstbau erledigen müssen, ist es, den Boden auszuheben und den passenden Platz für ihr neues Schwimmbecken zu schaffen. Die Beckenform wird vom Hersteller vorgegeben. Im Gegenzug handelt es sich hierbei um eine sehr kurze Bauphase und sie werden sehr schnell in das Vergnügen kommen, ihren eigenen Pool zu genießen. Bedenken sie hier, dass die Transportkosten sehr hoch sind und im Falle eines Defektes im Schwimmingpool ist eine Reparatur sehr mühevoll.

Variante 4: Mauern sie ihren Swimmingpool selber. Wer Stein auf Stein selber baut, der hat sehr viele Vorteile durch die freie Gestaltung. Sie können bestimmen, welche Poolform es sein soll, wie tief der Pool am Ende sein soll und wie sie sich die Bahnen wünschen, die sie später schwimmen können. Mit der Hilfe verschiedener Steinarten wie Schalsteine oder Styroporbausteine sorgen sie nicht nur für eine ausgefallene Form, sondern ebenfalls für eine richtige Dämmung. Inwieweit sie hier mit Beton arbeiten oder auf die Hilfe verschiedener Steine zurückgreifen, ist ihnen überlassen. Die Bodenplatte sollte auf jeden Fall zusätzlich ausgegossen werden, damit an diesen Stellen später kein Wasser entweichen kann. Zum Schluss wird das gemauerte Becken mit einer Poolfolie ausgelegt. Die Kosten berechnen sich nach der Größe ihres Schwimmbeckens und nach den Punkten, die sie selber gebaut haben. Je mehr sie hier selber bauen, desto weniger Kosten werden ihnen entstehen.

Variante 5: Der Holzpool bringt den Vorteil mit, dass er sich in jede Gartenlandschaft perfekt einfügt. Auch hier können sie zwischen einem fertigen Bausatz oder der Alternative, alles selber zu bauen, wählen.  Holz wird an dieser Stelle nicht nur als langlebig, sondern auch als sehr pflegeleicht bezeichnet. Diese Gartenpools mit einer Holzverkleidung können mit einer praktischen Umrandung gebaut werden, auf der sie später auch mal etwas abstellen können. Bausatz oder Selbstbau, sie können entscheiden, ob dieser Gartenpool auf der Erde steht, teilweise oder ganz im Boden eingegraben wird.

Lassen sie sich von einem Fachmann unterstützen, wenn es um den Einbau elektrischer Anlagen geht.

Welche Möglichkeiten haben sie beim Bau ihres Swimmingpools?

Beckenart

Vorteile/Nachteile

aus Beton gegossen

+ lange Haltbarkeit

+ jede Form und Größe möglich

+ Tiere und Baumwurzeln können diesem Becken nichts anhaben

– sehr viel Arbeit

– kostspielig

gemauertes Becken

+ sehr stabil

+ kann selber gemauert werden

+ Form und Größe wählbar

+ Nagetiere und Baumwurzeln richten keinen Schaden an

– sehr viel Arbeit

Polychesterbecken

+ fertige Wanne

+ schnelle Bauphase

– Beckenform nicht freiwählbar

– hohe Lieferkosten

ISO-Steine

+ leichte Verarbeitung

+ Nagetiere und Wurzeln haben keine Chance

+ Steine in verschiedenen Formen erhältlich

– teuer

– Verputzung notwendig

Stahlwandbecken

+ Preiswert

+ Leicht im Aufbau

+ Fertige Folien

– Boden und Wände müssen gut abgesichert sein, zusätzlicher Aufwand

Doch welche Beckenform soll es nun sein?

Wer nicht gerade zum Aufstellpool oder Fertigbecken greift, der muss immer noch die Entscheidung treffen, welche Form das neue Schwimmbecken haben soll. Gerade die freie Entscheidung ist es, die das selber Bauen so faszinierend gestaltet. Bei vielen der nun folgenden Beckenformen können sie natürlich immer nach einem passenden Bausatz schauen oder bestimmte Teile vorgefertigt verwenden. Klar steigen dann in der Regel die Kosten, dafür sparen sie aber sehr viel Zeit und erhalten in aller Regel auch noch eine Garantie auf bestimmte Bauteile. Nun aber die Beckenformen in einem praktischen Überblick.

  • Rundpool
  • Rechteckpool
  • Quadratischer Pool
  • Ovalbecken
  • Freifrombecken – kombinieren sie mehrere Formen miteinander
  • Achtformbecken
  • L-Form
  • Halb Oval- Form
  • Spitzes Oval-Form-Becken
  • Nierenformbecken

Was müssen sie vor dem Bau alles beachten?

Auch, wenn sie am liebsten direkt mit der Gestaltung ihres Schwimmbades beginnen würden, so sollten sie im Vorfeld einige Dinge wissen und auch überdenken.

  1. Überlegen sie sich genau, wo ihr Poolbau starten soll. Sorgen sie für einen sonnigen Platz, damit sie viel von der Sonne haben und ihren Schwimmingpool oft nutzen können. So erreichen sie außerdem, dass sich das Wasser auch ohne eine Heizung erwärmt.
  2. Ist dort, wo sie ihren Poolbau planen, schon ein Wasser- bzw. Stromanschluss vorhanden? Natürlich können sie für einen passenden Wasser- und Stromanschluss auch nachträglich sorgen, um Kosten zu sparen, sollten sie aber dies bei der Planung schon mit einfließen lassen.
  3. Wie ist der Boden beschaffen? Ist in einem Garten vielleicht Treibsand vorhanden oder steigt das Grundwasser öfter als gewünscht an? Egal, wie ihr Boden im Garten beschaffen ist, sie können trotzdem einen Schwimmingpool selber bauen, sie müssen hier darauf achten, dass ihr Schwimmbecken mit den äußeren Bedingungen harmoniert.
  4. Sorgen sie für einen festen und geraden Untergrund, an der Stelle, wo später ihr eigener Badepool stehen soll. Entfernen sie Baumwurzeln, Steine und alle lockeren Gegenstände. Gerade spitze Gegenstände können später ihrem Schwimmbecken Schaden zufügen. Im Idealfall denken sie darüber nach, ob sie eine Betonplatte gießen, denn damit umgehen sie sehr viele Probleme.
  5. Wasserleitungen, die verlegt werden, sollten immer mit einer fallenden Neigung verlegt werden, damit bei dem Prozess der Leerung das Wasser vollständig abfließen kann.
  6. Überlegen sie, ob ihr Einbaupool später über eine Umrandung verfügen soll, das ist nicht nur hilfreich, um mal etwas abzustellen, sondern verhindert zusätzlich, dass Dreck und Schmutz ins Wasser gelangen.
  7. Möchten sie eine Gegenstromanlage einbauen, die es ihnen ermöglicht, auch in kleinen Schwimmbecken zu trainieren?

Nicht nur die Kosten für den Bau ihres Pools sollten sie bedenken, sondern ebenfalls die später ständig anfallen Kosten, wie Wasser und Strom.

Zusätzliche Faktoren, die bei der Planung ihres Swimmingpools beachtet werden sollten

Gerade, wer seinen Pool selber baut, der kann sehr viele Dinge gleich von Anfang an mit einbauen und bedenken. In diesem Punkt geht es um die ganze Technik, die ihr Pool auf jeden Fall benötigt. Planen sie eine gewünschte Beleuchtung mit ein, weil eine Beckenbeleuchtung, die im Becken montiert wird für sehr viel mehr Ambiente sorgt. Doch auch über den Platz, an den später eine Heizung ihren Platz finden soll, sollten sie nachdenken. Vielleicht denken sie jetzt, ach, eine Heizung werden sie im Sommer nicht benötigen und doch sagen viele der Nutzer eines eigenen Schwimmingpools, dass dies die Badezeit um einige Monate verlängern kann. Für die notwendige Reinigung sollten sie unbedingt an eine passende Filteranlage, einen Skimmer und eine Poolpumpe denken. Wer das ganze Jahr über in den Genuss seines Pools kommen möchte, der kann über ein Pooldach nachdenken. Ebenfalls sehr viel Sinn macht eine Gartendusche, um weniger Dreck und Schmutz in den Pool zu tragen. Bei einem großen Pool sollten sie beim Bau eine Pooltreppe nicht vergessen, gerade für kleine Kinder wird hiermit ein sicherer Eingang ermöglicht. Später müssen dann noch über solche Dinge wie Bodensauger, Kescher und Poolchemie nachdenken.

https://www.youtube.com/watch?v=GRt95xmyvf8

Hier entsteht Schritt für Schritt ein Gartenpool. Erst wird ein Loch gegraben, dann die Bodenplatte gegossen und die Steine verlegt. Mit verlegten Fliesen entsteht ein toller Poolrand, wo man auch mal etwas abstellen kann.

Warum ein Pool aus Edelstahl?

Luxus pur verspricht ein Edelstahlpool.

https://www.youtube.com/watch?v=IGSsBccHLOY

Gerade in diesem Video können an Hand von Bildern sehen, wieviel Luxus und auch Vielfältigkeit so ein Pool verspricht. Im Video sehen sie jetzt allerdings die Schwimmbecken, die passgenau für sie gebaut werden können. Doch was hier der Fachmann für sie im eigenen Garten bauen lässt, das können sie natürlich auch selber bauen. Holen sie sich einfach Ideen und setzen dann das um, was ihnen am besten gefällt. Gerade der eckige Pool bietet hier sehr viel Ausgefallenheit. Doch sie können auch Wannen aus Edelstahl kaufen, die dann einfach im Boden eingelassen werden. Die positiven Eigenschaften eines Pools aus Edelstahl sind vor allem die Langlebigkeit und die Beständigkeit gegen alle Wetterbedingungen. Die Stahlwände verrotten nicht und sind gegen Frost geschützt.

Was ist ein Poolhaus?

Mit einem Poolhaus zaubern sie aus ihrem outdoor Schwimmbad ein Hallenbad, das sie dann das ganze Jahr über nutzen können. Ein überdachter Pool bringt natürlich viele Vorteile und doch werden die Kosten nicht nur für den Bau, sondern auch im Unterhalt ansteigen. Auf dem Markt gibt es unter diesem einem Begriff sehr viele verschiedene Varianten, mal steht das Haus wirklich über dem Pool und mal entsteht neben dem Schwimmingpool auf der Terrasse ein Haus, das ebenfalls als Wintergarten genutzt werden kann. Bei einem klassischen Innenpool brauchen sie sich auf jeden Fall über die Abdeckung keine Gedanken mehr zu machen. Der Gestaltung ihrer Poolterrasse sind also keine Grenzen gesetzt.

Was sind GFK Becken?

Als GFK Becken werden alle Becken benannt, die im Prinzip schon in Form und Größe fertig sind. Das Selberbauen beschränkt sich in diesem Fall darauf, dass sie ihren Garten für das kommende Becken vorbereiten müssen. Klarer Nachteil sind hier die Transportkosten, denn die Anlieferung ist immer recht teuer. Ferner müssen sie sich schon vor dem Kauf die Frage stellen, ob es eine Zufahrt Möglichkeit zu ihrem Garten gibt. Der Vorteil ist einfach, dass die Auswahl hier sehr groß ist und sie zwischen sehr vielen verschiedenen Formen wählen können, egal ob nun rechteckig, oval oder rund.

Sollten sie ihren Pool abdecken?

Ob sie nun später einen mini Pool oder einen eingebauten Pool aus Beton im Garten stehen haben, über eine Abdeckung sollten sie immer nachdenken, weil diese Schmutz und Dreck vom Poolwasser fernhalten wird. Für große Schwimmbecken werden Rollos empfohlen, die einfach und leicht für eine Abdeckung des Wassers sorgen. Alternativ können sie aber auch zu einer Abdeckfolie oder Plane greifen, die natürlich dann auch zu den Maßen ihres Einbaupools passen muss.

Welche Möglichkeiten haben sie, wenn sie nicht über einen eigenen Garten verfügen?

Es wird warm und ihre Kinder möchten ins Wasser, doch sie möchten nicht in ein überfülltes Schwimmbad. Doch ohne einen Garten können sie sich natürlich den Traum von einem eingebauten Pool nicht verwirklichen. Und doch kann die Rettung hier bedeuten, dass sie über einen Balkon verfügen. Kinder bis zu einem bestimmten Alter, die möchten nur im Wasser spielen und sich erfrischen und dafür reicht es doch vollkommen aus, wenn sie einen Sitzpool auf ihrem Balkon errichten. Ein aufblasbares Planschbecken passt sich sogar beim Aufpumpen dem Balkon an und auch die Eltern können sich ein wenig abkühlen. Mit Hilfe von Styropor Steinen und einer Poolfolie können sie hier auch selber ein kleines Becken zaubern.

Vor- und Nachteile eines selbstgebauten Gartenpools

Vorteile

  • Größe und Form selber bestimmen
  • Preiswerter als Fertigbecken
  • Steigerung ihrer Immobilie
  • Eigene Wünsche können umgesetzt werden
  • - Zuhause schwimmen zu jeder Zeit

Nachteile

  • Zeitlicher Aufwand

Wie wird denn nun ein Pool gebaut?

Nun haben sie auf unserer Ratgeberseite schon sehr viel erfahren, was sie beachten müssen, um sich ihren Gartenpool selber bauen zu können, nun möchten wir näher auf die Umsetzung eingehen.

Die Vorbereitung: Wählen sie einen gewünschten Ort und sorgen sie für eine ebene und gerade Fläche. Markieren sie genau, wo sie später die Erde ausheben möchten.

Den Boden ausheben: Nun geht es an die harte Arbeit, denn sie müssen das passende Loch graben. Mit Hilfe eines kleinen Baggers werden sie hier sehr viel schneller ans Ziel kommen. Bauen sie tief genug, denn ihr Außenpool darf später nicht mehr als 50 cm aus der Erde hervorschauen. Wer sich hier nicht an diese Maße hält, muss sich eine statische Unterstützung holen. Entfernen sie noch nicht das ausgehobene Erdreich, denn Teile davon werden später noch benötigt.

Bodenplatte gießen: Eine Bodenplatte sollte zwischen 20 und 30 cm dick sein. Um das komplette Erdloch herum müssen sie Stützpfeiler aufbauen, ansonsten wird der Beton später neue Wege erkunden, die sie sich mit Sicherheit nicht wünschen. Am Rand der Stützpfeiler befestigen sie die Baufolie, die später dafür sorgt, dass von unten keine Feuchtigkeit ins Becken eindringen kann. Auf die Folie legen sie dann Stahlmatten und gießen dann den Beton auf die Stahlmatten. Fachmänner raten an dieser Stelle zu einer Verwendung von Magerbeton. Hierbei handelt es sich um ein erdfeuchtes Kies-Zement-Gemisch.

Beton sichern und abdichten: Der Beton wird abgezogen, damit eine gerade und ebene Fläche entstehen kann. Über den noch feuchten Beton legen sie eine Baufolie, die nicht nur vor Regen, sondern auch vor zu schneller und ungleichmäßiger Trocknung schützt. Für diesen Vorgang müssen sie einige Tage einplanen.

Beckenwände betonieren: An dieser Stelle können sie natürlich auch ein fertiges Becken einlassen oder zu fertigen Stahlwänden greifen. Auch hier haben sie sehr viele Möglichkeiten und eine davon ist eben, ihre Steinwände selber zu mauern. Löcher für Zu- und Ableitungen lassen sich später noch leicht mit einem Bohrer einfügen. Allerdings kann es Sinn machen, schon mal ein Rohr für den späteren Ablauf zu installieren. Hier kann es weiterhin hilfreich sein, nochmal den einen oder anderen Ratgeber zu lesen, wie andere an dieser Stelle beim Selbstbau entschieden haben. Achtung, wer später eine Poolumrandung wünscht, muss genau an dieser Stelle daran denken.

Verputzen der Innenwände: Verputzen sind nun die Innenwände ihres Pools mit einem passenden Kalk-Zementgemisch. Dieser Mörtel muss für den Außenbereich geeignet sein und als Haupteigenschaft wasserfest mitbringen.

Außenwände: Außen können sie natürlich genauso verputzen, wie sie die Innenwände verputzt haben. Später können sie allerdings hier auch über eine Verkleidung mit Holz oder Fliesen nachdenken.

Noppenfolie anbringen: Von außen wird der Pool an dieser Stelle mit einer Noppenfolie geschützt.

Befestigung der Röhren: Zu- und Abflussrohe werden nun verlegt und mit Hilfe von Muffen untereinander verklebt oder mit Hanf abgedichtet. Mit Rohrschellen können die Rohre an der Außenwand befestigt werden.

Erde auffüllen: Mit Kies und Sand werden die Rohrleitungen bedeckt, das dient als Schutz vor Steinen und scharfen Kanten. Danach können sie alle anderen Stellen Schicht für Schicht mit Erdreich auffüllen. Das bedeutet, füllen sie eine Schicht auf, drücken diese mit einem Stampfer fest und dann folgt die nächste Schicht.

Poolfolie auslegen: Fegen sie das Becken aus und entfernen damit Schmutz, Dreck und vor allem Steine, die später die Folie beschädigen könnten. Vor der Folie wird zur Dämmung ein Flies ausgelegt und danach folgt die eigentliche Poolfolie. Die Folienkanten werden dann mit Hilfe eines Heißluft-Schweißgerätes untereinander verbunden und damit abgedichtet. Achtung, das wirkt so, als wenn die Folie flüssig wird, aber sobald die Abkühlung eintritt, entsteht eine wasserdichte Folie.

Die Pool Befüllung: Kontrollieren sie alle Foliennähte auf Verschluss und dann gelangt das erste Wasser in ihren Pool. Lassen sie das Wasser nur sehr langsam ein und bleiben sie in der Nähe. Prüfen sie im ersten Schritt, ob Bläschen aufsteigen und sich damit undichte Stellen anzeigen. Drehen sie das Wasser zu und merken sie sich den Wasserstand. Am nächsten Morgen schauen sie, ob das Wasser teilweise entwichen ist. Sollte dies der Fall sein, müssen sie nochmal das ganze Wasser ablaufen lassen und die undichte Stelle nachdichten.

Sie haben es geschafft: Nun haben sie günstig einen Pool selber gebaut.

Was ist ein Pumpenhaus?

Wie das Wort schon erahnen lässt, geht es hier um einen sicheren und trockenen Ort an dem ihre Pumpe oder Sandfilteranlage eingebaut wird. Leicht selber zu bauen oder preiswert gebraucht zu kaufen.

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